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Autofriedhof

Als militanter Benutzer des öffentlichen Verkehrs, habe ich an diesem Wochenende ein Autofriedhof besucht. Der Autofriedhof der Fa. Messerli in Kaufdorf ist legendär. So wie ich informiert bin, muss der Friedhof bis 2009 geräumt werden. Aus diesem Anlass wird auf dem Gelände die „Nationale Kunstausstellung – Historischer Autofriedhof Gürbetal in Kaufdorf“ veranstaltet, und der wirklich spannende Teil ist für ein kleines Endgeld der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

O-Ton aus dem Internet

Der überwucherte Autofriedhof im Berner Gürbetal.
Hier ruhen die tollsten Modelle der Autogeschichte.
Ein Ort getränkt von Magie, Nostalgie und Melancholie.
Das ist der ideale Ort für eine Kunstausstellung.

Und so ist es! Da stehen Autos aus den 30-iger bis 60-iger Jahre Mitten im Wald. Respektive der Wald ist rund um und durch die alten und verrosteten Autos gewachsen. Da wachsen Bäume durch Federbeine und Motorblöcke, da wächst Moos auf Hutablagen. Also der Ideale Ort um ein paar Fotos zu schiessen, ja gar eine kleine Fotosafari durchzuführen. Hier das Ergebnis meiner Safari: foto.stoipi.ch ->autofriedhof

Diesen etwas speziellen Ort muss man gesehen haben. Besucht den etwas anderen Friedhof so lange er noch begehbar ist. Weitere Infos unter -> www.autofriedhof.ch

Weitere Links zum Autofriedhof:
Blog von kulturtv.ch aus dem Friedhof -> kultpavillonblog.blogspot.com
Fotostrecke von Valerie Chetelat -> www.autofriedhof.ch/foto-galerie_chetelat
Fotostrecke von Franziska Schädel -> www.autofriedhof.ch/foto-galerie_schaedel-franziska
Fotostrecke auf Swissinfo -> www.swissinfo.ch

1 Kommentar

  1. Der Platz hat zwar seinen morbiden Charme, was aber unterscheidet die Sturheit der Schweitzer Behörden von dem des trotzigen Besitzer, der die Schätze lieber vernichten will als sie der Allgemeinheit zu zuführen?
    Schon allein das er 30 Jahre keinen hinein gelassen hat und diese „Schätze“ dem Verfall preisgegeben hat ohne sich um was anderes als SEINE Interessen zu kümmern. Jetzt, wo der Untergang droht, werden auf einmal die Pforten zu den heiligen Hallen geöffnet und Besucher eingelassen um Unterschriften für den Erhalt zu erbetteln.
    Ich erwähne jetzt nicht, was ich von dem Erpressungsversuch halte, alle Autos zu verschrotten, wenn der Besitzer nicht seinen Willen bekommt. Ein wahrer Menschenfreund scheint mir dieser Herr aber nicht zu sein.
    Sicher sind die Autos sein Eigentum, aber Allgemeinwohl geht immer und überall vor Einzelinteressen.

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